Biopark



Sehr geehrter Damen und Herren,

Ich schreibe diesen öffentlichen Brief, um mein Interesse an der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesrepublik zu bekunden und folge damit der Aufforderung der Bundeskanzlerin Angela Merkel:

„Nachhaltigkeit geht jeden etwas an. Sie lebt entscheidend vom persönlichen und zivilgesellschaftlichen Engagement“.

In einem Blog waehlerauftrag.blogspot.com möchte ich die Ziel-Erreichung der Indikatoren der Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen und kommunizieren. Der Blog wurde mit dem Bereich der Agrarwirtschaft eröffnet. Sämtliche Ziele der Agrar-Indikatoren „Artenvielfalt“, „Stickstoffüberschuss“ und Ökologischer Landbau“ werden gemäß DEStatis 2013 nicht erreicht. Mehrere Institutionen, darunter die

  • ·         Wissenschaftlichen Beiräten für Agrarpolitik (WBA) und für Düngungsfragen (WBD      beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

 und des

  • ·         Sachverständigenrat für Umweltfragen
sehen einen dringenden politischen Handlungsbedarf. Dieser ergibt sich trotz der Reformvorschläge der GAP, die von der ‚Kommission Landwirtschaft‘ des Bundesumweltamtes als halbherzig bezeichnet werden. Die Kommission warnt vor einer Gefahr des Greenwasching. Ggf „sähe sie keine tragfähige Begründung für die Beibehaltung öffentlicher Mittel für die Agrarpolitik mehr gegeben“

Wie schätzt der BVÖL die zukünftige Entwicklung ein, welche Möglichkeiten sieht der BVÖL im Rahmen seiner Funktion, den Nachhaltigkeitsprozess so zu gestalten bzw. zu beeinflussen, dass die landwirtschaftlichen Indikator-Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zukünftig planmäßig erreicht werden können?

Mit freundlichen Grüßen
Peter Vollmer
 

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nachgefragt 22.01.2014