Klimaschutz im Sport - Offener Brief an den Deutschen Olympischen Sportbund



Sehr geehrter Herr Dr. Vesper,
als Ingenieur in Bereich Altlastensanierung bin ich von der Sinnhaftigkeit der Agenda 2030 und deren Umsetzung in die Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) überzeugt – obwohl noch vieles zu verbessern/klären ist.
Mit Interesse habe ich die Stellungnahme des DOSB zum Entwurf der (DNS) gelesen. Positiv sehe ich Ihr Angebot, die Idee der Nachhaltigkeit in die Breite der Gesellschaft zu tragen. Das Thema bewegen Sie bereits in mehrfacher Weise auf Ihrer Website, u.a. mit dem Thema „Klimaschutz im Sport“. Im Entwurf der DNS heißt es zum Klimaschutz, Zitat:
Nach Berechnungen des Weltklimarats IPCC ist ohne einen schnellen und konsequenten
Klimaschutz ein globaler Temperaturanstieg um durchschnittlich 4°C
oder mehr in diesem Jahrhundert wahrscheinlich. Dadurch würde die Gefahr von
abrupten, unumkehrbaren Klimaänderungen steigen und die Möglichkeiten der
Menschen und der Ökosysteme, sich an den Klimawandel anzupassen, sinken.
Gleichzeitig legt der IPCC dar, dass es möglich ist, die Erwärmung auf 2°C gegenüber
dem Niveau vor der Industrialisierung zu beschränken, wenn jetzt und
wirksam gehandelt wird.“
Diese Feststellung galt bereits seit Jahren für die bisherige nationale Nachhaltigkeitsstrategie. Als Nachhaltigkeitsindikator dienen hier die Treibhausgasemissionen.
Sehr geehrter Herr Dr. Vesper, gestatten sie zwei Fragen:
1. Welche messbaren Leistungen (Reduzierung der Treibhausgasemissionen) hat der DOSB vor dem Hintergrund „Klimaschutz im Sport“ bisher im Rahmen seiner Aktivitäten erzielt?
2. Welche Strategie verfolgt der DOSB, um die von der Bundesregierung angestrebte Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen?

Mit freundlichen Grüßen
Peter Vollmer