Wider die globale Unvernuft



Kernsätze in einem Aufsatz von Matthias Greffrath

…Die Bekenntnisse aller Parteien, „Wachstum sei nicht alles“, finden ihre Grenzen am – vermeintlichen – Zwang, die Besitzstände ihrer Wähler sichern zu müssen. Die Mainstream- Eliten…..verweisen auf die überlebensnotwendige „globale Konkurrenzfähigkeit“.
…Es gibt einen Bewusstseinswandel…aber alle Fortschritte zerbröseln an der quantitativen Steigerung des Weltverbrauchs, am Rebound-Effekt ...global herrscht Business as usual.
…Gegen die Hoffnung auf einen allmählichen Wandel von unten sprechen nicht nur die sich schließenden Zeitfenster, sondern auch die historischen Erfahrungen, dass nicht Erkenntnis…das politische und soziale Gewebe von Gesellschaften verändert, sondern nur die normativen Zwänge, die Notlagen, die Katastrophen, die Kriege.
…Alle Überlegungen zur Postwachstumsgesellschaft, alle Pioniertaten könnten Übungen in Vergeblichkeit bleiben, wenn sie nicht zu einer Politisierung der ökologischen Aktivisten und einer Instandbesetzung der politischen Institutionen einhergehen.
Der Autor ist Soziologe und Journalist
Quelle: Atlas der Globalisierung