Endlich deutliche Worte



Endlich einmal ein ZEIT-Redakteur der hinsichtlich ÖkologieTacheles redet – herzlichen Glückwunsch Bernd Ulrich

Zitate aus seinem ZEIT-Artikel vom 27.07.17:
Was muss noch geschehen in der Welt und in der Natur, wie viele Hitzerekord-Sommer in Europa, abbrechende Gletscher in der Antarktis und tote Korallenriffe in der Südsee braucht es, bis die Politik nicht länger als eine Fortsetzung der Unterhaltungsindustrie mit schlechten Mitteln angesehen wird. …
Die Öffentlichkeit hat sich angewöhnt, die Wahrheit in der Mitte zu suchen, etwa zwischen radikalen Ökologen und skrupellosen Fleischindustriellen. Bei der Ökologie liegt die Wahrheit aber nicht in der Mitte, sie schwimmt in den Flüssen, sie schwebt in der Luft, sie nistet in unseren Lungen und Knochen….
Ulrich zitiert den verstorbenen Westerwelle: „ Wir verstehen uns ausdrücklich als Dienstleister der deutschen Unternehmen.“ Genau! Nicht etwa als Korrektiv, als Antreiber, als Counterpart, als Supervisor. Seinerzeit bedankte sich der VW-Chef Martin Winterkorn…für die vielfältige Unterstützung der schwarz-gelben Koalition…Sogar der vielgelobte Winfried Kretschmann würde darüber (Dominanz der Auto-Länder NI,BY,BW ) zur Geisel der Auto-Lobby…
PS: Bleibt zu hoffen, dass der Artikel die über 400.000 Entscheider anspricht, die die ZEIT mit ihren Ausgaben erreicht (s. Post unten vom 20.07.).